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Auswärtsserie startet in Meppen: U23 will bei heimstarken Emsländern punkten

Im ersten von vier aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen ist unsere U23 am Sonntag (6.4., 14 Uhr) beim SV Meppen gefordert. Die seit zehn Spielen sieglosen Emsländer stecken in einer sportlichen Krise, sind aber besonders in der heimischen Hänsch-Arena brandgefährlich. Unser Team will beim SVM bestehen und nach den erfolgreichen Heimspiel-Wochen auch auswärts punkten.

Sechs Spiele ungeschlagen, fünfmal zu Null gespielt, viermal gewonnen: Die U23 des FC St. Pauli hat einen Lauf. Was das Team von Cheftrainer Benny Hoose seit dem Jahresauftakt gegen die Kickers Emden Anfang März abreißt, ist aller Ehren wert.  Spätestens seit dem 4:0 gegen den SV Todesfelde am vergangenen Wochenende können die Kiezkicker mit einem Auge nach oben schauen – auch wenn die Partie gegen den Aufsteiger nicht so deutlich war, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Gerade in der ersten Halbzeit hielt Todesfelde gut dagegen und agierte auf Augenhöhe. Nach einer Gelb-Roten Karte kurz vor der Pause schwächten sich die Gäste aber selber, rund 15 Minuten vor Schluss flog nach einer Notbremse sogar der zweite Spieler vom Feld. „Todesfelde hatte ein paar gute Phasen, aber natürlich ist es in Überzahl dann leichter. Wir waren sauberer und klarer mit dem Ballbesitz“, so Hoose nach dem Spiel.

Meppen reagiert auf
sportliche Talfahrt

Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen beim SV Meppen nicht sein. Der Traditionsverein und einstige Zweitligist wartet sein zehn Spielen auf ein Erfolgserlebnis und ist ins Mittelfeld der Tabelle abgerutscht. Für die Verantwortlichen der Emsländer Anlass genug, um personelle Konsequenzen zu ziehen: Unter der Woche wurde der für die Kaderplanung zuständige Sportliche Leiter David Vržogić entlassen. Cheftrainer Lucas Beniermann bleibt hingegen weiter im Amt.

Dass die Partie in Meppen dennoch kein Selbstläufer wird, dürfte allen Braun-Weißen klar sein. Und dafür genügt auch ein Blick auf die Heimtabelle: Offiziell haben die Emsländer zuhause erst einmal verloren. Warum offiziell? Ende Februar wurde die Auswärtspartie beim SSV Jeddeloh nach einem Brand beim SSV in die Hänsch-Arena verlegt. Meppen verlor sein „Auswärts-Heimspiel“ mit 0:1, offiziell war es eine Auswärtsniederlage.

So oder so: Auf die Hänsch-Arena ist Verlass. 27 von 36 Punkten hat Meppen daheim gesammelt. Über 6000 Fans verfolgen im Schnitt die Heimspiele der Emsländer, das ist mit Abstand der höchste Wert in der Regionalliga Nord. Die Boys in Brown wollen sich wie beim 4:3-Erfolg im Vorjahr nicht von der Kulisse einschüchtern lassen, sondern die Atmosphäre genießen und der Partie ihren Stempel aufdrücken.

Mit dem SV Meppen wartet auf uns ein Gegner, der hochmotiviert sein wird. Was die Ergebnisse von ihnen angeht, ist es aktuell nicht so gut gelaufen. Sie haben aber eine sehr junge Mannschaft, die mit sehr viel Energie auftritt. Es wird darauf ankommen, dass wir sofort dagegen halten, einen kühlen Kopf behalten, im Ballbesitz bleiben und aktiv im Freilaufverhalten sind. Ansonsten sollten wir unsere Stärken und unseren guten Lauf, den wir aktuell haben, ausspielen. Das heißt defensiv stabil zustehen und vor dem Tor gefährlich zu sein“, so Cheftrainer Benny Hoose vor der Partie beim SVM.

 

(mh)

Fotos: FC St. Pauli

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